Ich spinne seit einigen Jahren Hunde- und Schafwolle als reines Hobby – ganz ohne gewerblichen Hintergrund. Besonders die feine Unterwolle meiner Shelties hat es mir angetan: Aus dem ausgekämmten Fell entstehen mit etwas Vorbereitung und Geduld weiche Garne für kleine Projekte wie Schals, Mützen oder Stulpen. Auf dieser Seite möchte ich einen Einblick in mein Hobby geben und zeigen, wie aus Fell und Rohwolle ein fertiger Faden wird.
Die folgenden Abschnitte beschreiben, welche Fasern ich verwende, wie ich sie vorbereite, mit welchen Techniken ich spinne und welche Projekte sich aus der fertigen Wolle umsetzen lassen.
Die folgenden Abschnitte beschreiben, welche Fasern ich verwende, wie ich sie vorbereite, mit welchen Techniken ich spinne und welche Projekte sich aus der fertigen Wolle umsetzen lassen.
Für meine Garne nutze ich vor allem zwei Quellen:
Hundeunterwolle (z. B. vom Sheltie)
Die weiche Unterwolle wird beim Kämmen im Fellwechsel gesammelt. Wichtig ist, dass sie sauber, trocken und möglichst frei von Filz ist. Deckhaar mit sehr glatter oder borstiger Struktur mische ich nur in kleinen Anteilen bei, damit der Faden später nicht zu starr wird.
Schafwolle
Schafwolle – ob aus dem Handel oder direkt vom Schaf – ist ein idealer Partner für Hundeunterwolle. Sie gibt dem Faden Stabilität und erleichtert das Spinnen, besonders wenn die Hundewolle sehr fein oder kurz ist. Je nach Rasse und Mischung entstehen eher robuste oder sehr weiche Garne.
Hundeunterwolle (z. B. vom Sheltie)
Die weiche Unterwolle wird beim Kämmen im Fellwechsel gesammelt. Wichtig ist, dass sie sauber, trocken und möglichst frei von Filz ist. Deckhaar mit sehr glatter oder borstiger Struktur mische ich nur in kleinen Anteilen bei, damit der Faden später nicht zu starr wird.
Schafwolle
Schafwolle – ob aus dem Handel oder direkt vom Schaf – ist ein idealer Partner für Hundeunterwolle. Sie gibt dem Faden Stabilität und erleichtert das Spinnen, besonders wenn die Hundewolle sehr fein oder kurz ist. Je nach Rasse und Mischung entstehen eher robuste oder sehr weiche Garne.
Tipps zur Faser-Vorbereitung
Bevor die Fasern ans Spinnrad kommen, bereite ich sie sorgfältig vor:
- Stark verschmutzte oder fettige Wolle wird vor dem Spinnen gewaschen und vollständig getrocknet.
- Sehr feine Hundeunterwolle mische ich gern im Verhältnis etwa 30–50 % mit Schafwolle, damit der Faden stabiler und leichter zu verarbeiten ist.
- Die Fasern werden gekämmt oder kardiert, sodass ein lockerer, gleichmäßiger Wollflor oder Kardenband entsteht.
- Stark verfilzte Partien oder stark verhaarte Deckhaare sortiere ich konsequent aus – sie lassen sich später kaum noch schön verspinnen.
Ich arbeite sowohl mit dem Spinnrad als auch mit der Handspindel. Welche Methode ich nutze, hängt von der Menge der Fasern, der gewünschten Garnstärke und natürlich von der verfügbaren Zeit ab.
Spinnrad
Am Spinnrad lassen sich auch größere Mengen Hundewolle-Schafwolle-Mischungen relativ zügig verspinnen. Durch die Einstellung von Einzug und Übersetzung kann ich gut beeinflussen, wie viel Drall der Faden bekommt und wie fein oder kräftig er wird.
Handspindel
Mit der Handspindel arbeite ich besonders gern, wenn ich kleine Portionen sehr hochwertiger Hundeunterwolle verarbeite. Das Tempo ist ruhiger, und ich habe viel Gefühl für den Faserfluss – ideal für feine Garne.
Spinnrad
Am Spinnrad lassen sich auch größere Mengen Hundewolle-Schafwolle-Mischungen relativ zügig verspinnen. Durch die Einstellung von Einzug und Übersetzung kann ich gut beeinflussen, wie viel Drall der Faden bekommt und wie fein oder kräftig er wird.
Handspindel
Mit der Handspindel arbeite ich besonders gern, wenn ich kleine Portionen sehr hochwertiger Hundeunterwolle verarbeite. Das Tempo ist ruhiger, und ich habe viel Gefühl für den Faserfluss – ideal für feine Garne.
Gleichmäßige Garne spinnen
Damit aus Hunde- und Schafwolle ein gleichmäßiger Faden entsteht, achte ich auf einige Grundregeln:
- Die Fasern werden im sogenannten Auszug gleichmäßig nach hinten gezogen, während vorn der Drall einläuft.
- Ich spinne eher mit etwas mehr Drall und zwirne anschließend zwei Fäden miteinander. So entsteht ein stabileres, runderes Garn.
- Zwischendurch kontrolliere ich immer wieder die Fadenstärke, indem ich kleine Probestücke mit bereits gesponnenem Garn vergleiche.
- Wenn ich merke, dass die Faserlänge der Hundeunterwolle zu kurz ist, erhöhe ich den Anteil der Schafwolle oder arbeite mit kürzeren Auszugsbewegungen.
Privates Hobby – keine Bestellungen
Alle hier gezeigten Stücke sind private Arbeiten aus Freude am Material und an der Rasse Shetland Sheepdog. Ich nehme keine Aufträge an und biete keine Wolle oder fertigen Produkte aus Hundewolle zum Verkauf an.
Wer sich generell für Shelties, Ausstellungen und Literatur interessiert, findet auf dieser Website viele weitere Informationen – von Ausstellungsergebnissen über Fachbücher bis hin zum deutschen Sheltie Jahrbuch.
Wer sich generell für Shelties, Ausstellungen und Literatur interessiert, findet auf dieser Website viele weitere Informationen – von Ausstellungsergebnissen über Fachbücher bis hin zum deutschen Sheltie Jahrbuch.
Das Spinnen von Hundeunterwolle ist ein besonderes, aber oft noch wenig bekanntes Thema. Viele Fragen drehen sich um Hygiene, Geruch, Tierwohl oder rechtliche Rahmenbedingungen. Grundsätzlich gilt: Die Wolle wird nur von lebenden, gut gepflegten Hunden im Fellwechsel ausgekämmt, sauber vorbereitet und wie andere Naturfasern verarbeitet. Ich kann und möchte hier keine Rechts- oder Hygieneberatung leisten, teile aber gern meine persönlichen Erfahrungen als Hobbyspinnerin.
Wenn Sie sich für das Thema interessieren, freue ich mich über einen freundlichen, sachlichen Austausch. Literatur- und Linktipps zu Spinntechniken finden Sie außerdem auf vielen spezialisierten Handspinn-Seiten und in Fachbüchern zum Thema Handspinnen.
Wenn Sie sich für das Thema interessieren, freue ich mich über einen freundlichen, sachlichen Austausch. Literatur- und Linktipps zu Spinntechniken finden Sie außerdem auf vielen spezialisierten Handspinn-Seiten und in Fachbüchern zum Thema Handspinnen.



